Regionale Planungsgemeinschaft Nordthüringen Regionale Planungsgemeinschaft Mittelthüringen Regionale Planungsgemeinschaft Südwestthüringen Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen
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Regionale Entwicklungskonzepte
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Integriertes Regionales Energiekonzept
Untersuchung Solarenergie
Kleinräumige Bevölkerungsprognose
Gewässerkatalog Mitteldeutschland
Forschungsprogramm Stadtverkehr
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Regionale Entwicklungskonzepte (REK) ...

... sind Ziel- und Maßnahmenkonzepte auf der Basis einer räumlich verorteten interkommunalen/sub-regionalen Kooperation, mit dem Ziel u.a.:

  • allgemein Kommunen zur Bewältigung ähnlicher bzw. gemeinsamer Probleme „an einen Tisch zu bekommen“, den Informationsfluss/-austausch zu befördern, Interessen verschiedener beteiligter regionaler Akteure zu koordinieren und abzugleichen sowie möglichst Impulse auszulösen, konkrete Projekte auch im Miteinander umsetzen zu wollen,
  • Ausgangsbedingungen und Anknüpfungspunkte einer interkommunalen, regionalen Kooperation (Chancen/Risiken, Stärken und Schwächen) auszuloten, mögliche Entwicklungsszenarien und -richtungen aufzuzeigen und für die zukünftige Entwicklung Leitziele zu formulieren,
  • darauf basierend konkrete Entwicklungsziele abzustimmen und selbstbindend vorzugeben und schließlich
  • die zu deren Umsetzung geeigneten Maßnahmen und Projekte genauer zu bestimmen.

Der Planungsraum von Regionalen Entwicklungskonzepten liegt dabei unterhalb der Ebene der Planungsregion, d.h. zwischen Regionalplan und kommunalen Bauleitplänen. In der Regel orientiert er sich an den Gemarkungsgrenzen, ist aber nicht an Kreis- und Regionsgrenzen gebunden (Variationen gemäß der Themenstellung sind möglich). Aufgrund dieser Verortung sind Regionale Entwicklungskonzepte keine bindende Planungen, sondern Konzepte mit Selbstbindungswirkung der Beteiligten.

Regionale Entwicklungskonzepte stellen keine neue Planungsebene dar, sondern sind das Ergebnis einer informellen, interkommunalen Kooperation.

Ab 1994 werden die ersten Regionalen Entwicklungskonzepte erarbeitet. Diese „Regionalen Entwicklungskonzepte der ersten Generation“ sind noch stark geprägt durch einen experimentellen Charakter, deutliche qualitative Unterschiede und nur z.T. umsetzungsorientierte Maßnahmenvorschläge, was zur Umsetzung einen gewissen Überarbeitungsbedarf zur Folge hatte. Nicht alle Regionalen Entwicklungskonzepte gelangten daher in eine konkrete Realisierung bzw. werden derzeit auf Weiterführung geprüft.
Seit 1998 werden Regionale Entwicklungskonzepte auf Basis der Richtlinie zur Förderung der Regionalentwicklung mit Landesmitteln finanziell unterstützt. Dabei ist „der Weg das Ziel“, d.h. es werden bei der Erarbeitung bzw. der Umsetzung von Regionalen Entwicklungskonzepten nicht die eigentliche, technische Realisierung von Maßnahmen bzw. Projekten gefördert, sondern lediglich die dafür notwendigen planungsvorbereitenden Unterlagen (Gutachten, Maßnahmenkataloge, Projektplanungen usw.).
Die aktuelle Fassung der Richtlinie ist seit 01.01.2007 in Kraft.
Bewilligungsbehörde ist das Thüringer Landesverwaltungsamt, Abt. III – Referat 340 Planungsgrundlagen, Raumbeobachtung, Weimarplatz 4, 99423 Weimar.

Bzgl. weiterer Informationen zu Regionalen Entwicklungskonzepten in Ostthüringen wenden Sie sich bitte an die Regionale Planungsstelle.

Übersicht – Regionale Entwicklungskonzepte in der Planungsregion Ostthüringen



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